Das berühmte künstlerische Paradies Tacheles in Berlin verschwindet möglicherweise
11. Aug 2010 von berlinblogger
Es gibt Länder in Europa, wo Häuser besetzen total normal ist und in Deutschland und Holland beispielsweise ist es sehr gängig. In Berlin gibt es einen Ort names Tacheles (was auf Hebräisch so was wie „Klartext reden“ bedeutet), der während des 2. Welkriegs bombadiert wurde und nach dem Mauerfall von jungen Künstlern besetzt wurde. Dieser Ort wurde ein Symbol, um auf Undergroundkunst in der Stadt aufmerksam zu machen und ein Brutgebiet dafür zu bieten.

Es wurde 24h am Tag Kultur geboten ud es wurde zu einer der meistbesuchten Orte in der Stadt. Das Problem ist, dass die Fundus Gruppe, die theoretisch der Besitzer des Gebäudes ist, nicht so glücklich mit den künstlerischen Absichten ist, weil es keinen Profit erbringt. Es wurden Räumungsbefehle ausgestellt.
Jedoch gibt es viele Stimmen, die sich fürs Tacheles einsetzen direkt vor seinem 20. jährigen Jubiläum. Sowohl Mainstreamkünstler als auch Undergroundkünstler kämpfen für den Erhalt dieses Symbols für künstlerische Wiedergeburt.
Diese Probleme gibt es schon seit einer Weile. In den späten 90ern sollte das Gebäude in Luxuswohnungen verwandelt werden, aber das Projekt konnte nicht verwirklicht werden, weil das Gebäude in sehr schlechtem Zustand war. Deshalb nahmen die Künstler die Erhaltung und Renovierung selbst in die Hand. Das benötigte Geld dazu wurde durch verschiedene Events gesammelt, die veranstaltet wurden.
Jedoch ist der Vertrag, den die Künstler mit der Fundusg Gruppe hatten, ist ausgelaufen und jetzt wird das Eigentum wieder zurückverlangt. Es wird behauptet, dass das Gebäude rechtswidrig besetzt wurde, aber Leute, die diesen Himmel auf Erden für Künstler unterstützen sagen was anderes. Die Situation ist angespannt aufgrund des möglichen Ergebnis und wir empfehlen Appartments in Berlin zu mieten, um Tacheles zu besuchen, bevor große Firmen die Kontrolle über einen der wichtigsten Räume für Kunst haben.






