Die Schönheit verlassener Orte, Teil 2
9. Jul 2010 von berlinblogger
Vor kurzem berichtete ich von einem neuen Hobby, das in letzten Jahren immer mehr Anhänger findet, und zwar verlassene Orte in einem urbanen Umfeld zu finden. Dazu gehören beispielsweise halbzerstörte Fabriken, verlassene Gefängnisse, unbewohnte Dörfer…Alle diese Orte haben einen besonderen Charme und diese Anziehungskraft, die Dekadenz und unsere Leidenschaft für postapokalyptische Szenarien ausüben.

Es gibt viele Fotografen, die von dieser Anziehungskraft Gebrauch machen, indem sie in diesen verlassenen Umfeldern die heißesten Fotosessions organisieren. Es gibt viele Gründe dafür, warum wir diese Art der Erotikfotographie so ästhetisch finden. Aber der Hauptgrund wird wohl der aufregende Kontrast zwischen der Jugendlichkeit der Models vor dem Hintergrund dieses dekadenten und zerstörten Umfelds sein. Fetischfotographen wie beispielsweise der deutsche Calvato wissen dieses Spannungsverhältnis in ihren Bildern einzufangen: seine Fotoserien, die die wunderschöne Models in einem verlassenen Industriegebäude zeigen, sind weltweit berühmt. Calvato zeugt in diesen Arbeiten von großem Talent und dem Wissen, wie man mit Licht und Farben spielen kann, sowie auch der Fähigkeit unsere Gemüter mit seinem Kontrastprogramm zu erregen: die Flexibilität des Körpers im Gegensatz zur Härte des industriellen Metalls und anderem Geröll; zwischen der Weichheit der Haut und dem rauen Dreck der Umgebung…
Viele Fotographen, die aus der Fetisch-Szene kommen, finden, dass diese unbewohnten Orte die perfekten Szenarien für ihre Arbeiten sind: Tentesion, Wicked Enemy und Vic Moore und viele andere bringen in regelmäßig ihre Models in verlassenen Palästen oder stillgelegten Industriegeländen zum schwitzen. In Madrid ist Zor einer der bekanntesten Fetisch-Fotographen, der sich diese Ästhetik gekonnt aneignen konnte, die Besucher seiner Ausstellung (die im madrinelischen Café Underwood gezeigt wurde) genießen konnten.
Diese Fotographen behalten ihre Locations meist für sich, um so zu verhindern, dass es dort zu Massenüberläufen kommt. Aber vielleicht geben sie ihre Geheimnisse ja Preis, wenn ihr sehr höflich danach fragt. Mein Rat an euch ist deshalb, dass ihr sie auf ein Bier einladet und ihnen dann die Informationen entlockt! Mietet Appartments in Madrid und begebt euch dann auf Vernissagen und Galerien auf die Suche nach ihnen…






