Man spielt mit dem Essen: Erotik und Gastronomie
2. Aug 2010 von berlinblogger
Eine der bekanntesten Filmszenen ist in „Neuneinhalb Wochen“ wo Mickey Rourke Kim Basinger die Augen verdeckt und sie dann mit verschiedenem Essen füttert: Erdbeeren (die Kim Basinger spielend abbeisst), Pudding, Sahne, Joghurt, Schokolade und eine saure Gurke…Dieses Spiel hat sich schon in fast jedem Schlafzimmer abgespielt, und so gegen die vehemente Anweisung der Eltern, nie mit dem Essen zu spielen, zu rebellieren.

Schließlich und letztendlich ist gute Gastronomie eine Wonne und lustvoll für alle Sinne (nicht nur für den Gaumen), so dass sie eigentlich in die selbe Sparte wie die erotische Lust gehört. Man kann Essen einen sehr sinnlichen und lustvollen Nutzen geben, beispielsweise als Aphrodisiakum, oder als Teil des Sexspiels. Man braucht zum beispiel nur einmal darüber nachzudenken, wieviele Gemüse und Obstsorten eine Phallusform haben, es ist also nicht allzu viel Phantasie von Nöten, um Bananen, Gurken oder Zuchini etwas Erotisches abzugewinnen können….Andere Spiele mit dem Essen können etwas subtiler sein, indem man beispielsweise den nackten Körper mit klebrigen und süßen Substanzen wie Sahne, Schokolade, Karmell oder Honig bedeckt, was eine leckere Ausrede dafür ist, die Haut des Partners abzulecken…
Leider gibt es nicht viele öffentliche Orte an denem man diesen gastro-erotichen Impulsen freien Lauf lassen kann. In einem normalen Restaurant wäre es sogar etwas peinlich seinen Partner zu entkleiden und über die Dessertsauce über die Brust zu kippen…Gott sei Dank gibt es in Barcelona Lokale wie dem Nido del Escorpión (http://www.nidodelescorpion.com), wo sporadische Dinner organisiert werden, wo dieses Spiel mit dem Essen willkommen ist. Demnächst werden wir näher über diese Dinner berichten, aber bis dahin könnt ihr schon Mal Appartments in Barcelona mieten und einen leckeren Nachtisch bereit halten…






