Die Invasion der “Wohindamits”
1. Feb 2010 von berlinblogger
Christmas time is over! Na endlich, nun kann endlich die fröhliche Nachweihnachtszeit beginnen. Wir sagen auf Wiedersehen zu der kitschigen Weihnachtsdekoration, und herzlich Willkommen zu der winterlichen Variante. Diäten werden begonnen, um den Weihnachtsspeck wieder loszuwerden. Der Alltag nimmt wieder seinen normalen Lauf. Klingt ja bis jetzt noch alles mehr oder weniger harmonisch. Aber wir haben da noch eines der wichtigsten Hauptprobleme vergessen: die Invasion der „Wohindamits“!
„Oooohh…das ist aber mal ein ganz „spezielles“ Geschenk! Dankeschön, Tante Hildegard!“ Geben Sie es zu, Sie wissen doch ganz genau wovon ich rede. Genau, die gefürchteten Geschenke ferner Verwandte oder sogar von Freunden mit einem etwas „anderen“ Geschmack. Genau diese geschmacksspezifische Problematik fasst der Begriff „Wohindamits“ auf. Geschenke bei denen man sich nur fragt „Äääähm…was in aller Welt soll ich denn damit anstellen? Und vor allem, wo stelle ich das „Ding“ eigentlich hin?“ Natürlich behält man diese Gedankengänge lieber für sich und bedankt sich nett bei der Person, die einem doch schließlich nur eine Freude machen wollte. Geschenke über Geschenke, Fragen über Fragen, die uns das Leben wirklich schwer machen können. Es kann sogar zu wahrhaftigen Beziehungsproblemen führen…
Doch keine Panik, Sie sind nicht die einzige Person auf der Welt, die sich den Kopf zerbricht was man mit diesen „Wohindamits“ oder „Wohinstellen“ anstellen soll. Es scheint so, als ob es sich hierbei um ein internationales Problem handeln würde. Genau deshalb wurde beispielsweise in Barcelona eine Art „Selbsthilfegruppe“ gegründet, die sich über ihre „Pongos“ (Spanisches Äquivalente zu „Wohindamit“) austauschen. Auf dieser Weise kamen im Februar vergangenen Jahres unzählige Menschen in den Genuss einer einzigartigen und noch nie da gewesenen Ausstellung in Barcelona. Ladys and Gentlemen, we proudly present the…. „Wohindamitsausstellung“. Egal ob goldene Engelsfigürchen, ein singender Fisch mit Bewegungsmelder, oder auch bunte Schachteln aller möglicher Formen bis hin zu „kreativen“ Uhren in Rocky Mountains Format… Beim Anblick dieser zahlreichen speziellen Geschenke kommt man einfach gar nicht mehr wieder aus dem Staunen heraus. Und was ist das Beste daran? Erstens, fühlt man sich nicht alleine; zweitens, bereitet es einem doch ehrlich gesagt schon ein bisschen Freude andere Personen mit noch schrecklicheren Geschenken leiden zu sehen; und drittens, man kann selber an dieser Ausstellung, die gleichzeitig ein Wettbewerb ist, mit dem eigenen „Wohindamit“ teilnehmen. Eine Jury aus wahrhaftigen Experten in Sachen trashiger Geschenke zeichnet am Ende der Veranstaltungstage den besten „Wohindamit“ aus und zwar mit einem Geldpreis von bis zu 600€ . Auch dieses Jahr ist eine „Wohindamit“-Austellung geplant. Wie Sie sehen, können Sie mit dem Geschenk von Tante Hildegard noch wirklich Geld machen…
Vielleicht sind ja selber ein „Wohindamit“-Schenker und sind sich darüber noch gar nicht so bewusst. Wer weiß… Womit Sie aber immer richtig liegen, ist ganz klar das Schenken von Reisen! Warum überraschen Sie Ihren Partner nicht einfach mit einem atemberaubenden Urlaub in einer der bezauberndsten Städte Kataloniens? Mieten Sie sich die besten Appartments in Barcelona und erfreuen Sie sich über eine komfortable und kostengünstige Unterkunft.






