Wenn man die Worte „jüdisch“ und „Comic“ anschaut, könnt ihr da gleich eine Verbindung herstellen? Es mag euch vielleicht überraschen, dass viele Kartoonhelden, wie Supermann, Barman und Spiderman von jüdischen Comiczeichnern erfunden wurden. Ein Großteil der Leute, die für die Entwicklung von Comics und Graphic Novels verantwortlich ist stammt vom jüdischen Glauben ab. Seit dem 30. April zeigt das jüdische Museum in Berlin eine Ausstellung, die die Geschichte des Comics darstellt. Die Ausstellung ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Musée d’art et d’histoire du Judaïsme in Paris, dem Joods Historisch Museum in Amsterdam nud dem jüdischen Museum in Berlin.

Ende des 19. Jahrhunderts strömten Einwanderer aus aller Welt in New York ein, doch viele waern osteuropäische Juden. Comics waren für sie eine unterhaltsame Art etwas über die amerikanische Kultur zu lernen. Später waren die Superhelden dann der Beginn der Integration der Juden in das amerikanische Leben. Die Superhelden hatten nicht nur übermenschliche Fähigkeiten sondern sie waren auch ein Symbol für amerikanischen Patriotismus, mit dem die Einwanderer sich identifizieren konnten.
Die Ausstellung hat verschiedene Segmente, die sich jeweils auf einen Aspekt der Comickunst konzentrieren: Einwanderer, Superhelden, EC Comics, Underground und Graphic Novel. Markus Kaiser und Tobias Katz (KATZKAISER, Köln) designten die Architektur für die Ausstellung und Matthias Görlich (Studio Matthias Görlich, Darmstadt) übernahm die Graphiken für die Wände der Ausstellung.
Man kann die Ausstellung noch bis 8. August im jüdischen Museum in Berlin besuchen. Für mehr Infos geht auf http://www.jmberlin.de/comic/?sprache=en. Berlin bietet jedoch weit mehr als nur diese Ausstellung, also sollte dies bloß ein Halt auf eurer Reise sein. Um sich für alles, was ihr vorhabt auszuruhen, mietet Appartments in Berlin. Sogar Superhelden brauchen ab und zu Schlaf.






