Cézanne in Paris
27. Jan 2012 von berlinblogger
Bis zum 26. Ferbuar ist die Ausstellung “Cézanne und Paris“ im Musée du Luxembourg noch geöffnet. Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Petit Palais, dem Museum der Schönen Künste der Stadt Paris erstellt und vereint ca. 80 Werke, die aus verschiedenen Sammlungen in aller Welt geliehen sind, um die großen Themen Cézannes Arbeit, Paris, die Akte, die Porträts und Stilleben, abzudecken.

Die Ausstellung worde von Gilles Chazal, dem Direktor des Petit Palais und Maryline Assante di Panzillo, Restauratorin an der Gemäldeabteilung am Petit Palais kuratiert und hat sich vorgenommen einen Cézanne zu zeigen, der auf der Suche nach der Herausforderung sowohl der Tradition als auch der Moderne ist.
Paul Cézanne wurde 1839 in Aix en Provence geboren. Sohn einer bourgeoisen Familie war sein Vater wohlhabender Bankier und sein Studium machte er am Kollegium Bourboun wo er eine enge Bindung zu Émile Zola aufbaute. Trotz seiner Liebe zur Zeichnung und Malerei schrieb er sich bei den Rechtswissenschaften ein, um die Erwartungen seines Vaters zu befriedigen, aber seine Leidenschaft wog mehr als die Gründe und er verließ alles für seine Berufung.
Sein erstes Atelier richtete er im Landhaus seiner Familie ein und erst 1861 konnte er sich nach Paris aufmachen, als er ökonomisch von seiner Familie unterstützt wurde. In Paris traf er wieder auf Zola. Er schrieb sich an der Schweizer Akademie ein, um sich für das Eintrittsexamen der Akademie der Schönen Künste vorzubereiten. Bei seinem ersten Einfall in den Louvre war er tief beeindruckt von den Werken Velázquez und Caravaggios, die letztlich auch sein Werk prägten.
Nach Aix zurückgekehrt arbeitete er für kurze Zeit mit seinem Vater und brach dann erneut nach Paris auf, um sich der Fortführung seiner Studien an der Schweizer Akademie zu widmen wo er Pissarro und Guillaumin kennen lernte, die sein Werk stark beeinflussten und ihn vom rigiden Stil der Akademie befreiten.
Im Herbstsalon des Jahres 1886 präsentierte er sein erstes Werk, das abgelehnt wurde. Das wiederholte sich einige Male, ohne dass er jemals die Malerei vernachlässigt hätte, trotz der schwerwiegenden Frustration und Ablehnung durch die Kritiker, die in ihm nur Desillusion auslösten.
Mit dem Kunstkreis in Paris verärgert, kapselte er sich ab und lebte mit dem Modell Hortense Fiquet in L’Estanque zusammen wo er eine fruchtbare Schaffensphase hinsichtlich Landschaften und Kneipenszenen hatte, die er in realistischen Szenarien wie in expressionistischer Überhöhung wiedergab.
Seine Rückkehr nach Paris war durch die Arbeit an den Landschaften in Louveciennes gekennzeichnet, aber nur bis 1895 als er erfuhr, dass der Kritiker und Kunsthändler Ambroise Vollard eine erfolgreiche Ausstellung seines Werkes organisiert hatte und ganz Paris mit ihm entzückt war. Der Herbstsalon des Jahres 1904 widmete sich seinen malerischen Arbeiten und
Sein Werk öffnete die Tür für die Fauvisten und Kubisten wie Picasso, Dérain und Braque und inspirierte die Surrealisten.
Für mehr Information: http://www.museeduluxembourg.fr/fr/expositions/p_exposition-4/
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Übersetzt: Mara Maroske








80 Werke von Paul Cézanne werden bis 26.Feb im @museeluxembourg #Paris ausgestellt http://t.co/YOksUPAf #reisen #Kunst