Wie man ein Künstler ist und dabei nicht stirbt
27. Jul 2010 von berlinblogger
Die Arbeit von Txopitea Ainize basiert in erster Linie auf digitalen Kollagen und vermischten Medien. Fragen, Sprache und Bild kombiniert ihr persönliches, feministisches, kreatives Universum mit einer Atmosphäre von emotionalen und konzeptualen Reflexionen ihrer Gedanken und Erfahrungen.

Auf den ersten Blick reflektieren ihre Bilder eine Reihe psychologischer Reaktionen und eine Anhäufung von Anspielungen auf Sex, Gewalt, Leidenschaft, Chaos, Informationsverfahren, Stadtgeräusche…über unsere Kultur und Gegenkultur hat sich ein Schatten geworfen, der aus unserer Lebensweise entstanden ist.
Ihre Kreationen haben eine fast schon aufreibende ästhetische Komplexität und viele sind von der formalen Reife, die sie innerhalb eines Jahrzehnts erreicht hat, überwältigt. Der Zusammenbruch ihrer inneren Welt und ihre Themenwahl haben sie in der Kunstszene zu einem Künstler gemacht, den man verfolgen sollte.
Ihre Werke waren Teil von Ausstellungen in Gallerien und Museen in Deutschland, England, Spanien, Argentinien und Amerika. Nach einer sehr produktiven Zeit in London, hat sie als Graphik- und Webdesigner für internationales Klientel gearbeitet, unter anderem für Kylie Minogues Choreograph Rafael Bonachela, das Tanzensemble Project Probe, Schriftsteller und TV Moderator Ameztoy Begoña, Tenor Colin Lee oder die Fotografin Carmela Garcia.
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm: Sie ist die Tochter von Daniel Ainize Txopitea, einer der besten Maler der 70er, der aus dem Baskenland stammt.
Ihre visuellen und poetischen Ausdrucksweisen waren auch Teil von Kongressen, Konferenzen und Workshops experimenteller Literatur. Sätze wie „Es ist nicht notwendig, dass uns der Strom zu einem Ozean voll Möglichkeiten führt“, „Lass uns die Mauer, die zwischen mir und dir steht zerstören, ohne dass es mich zerstört“ oder „Die Stadt ist nicht nur eine Reflektion in den Wolken über einsamen Gebäuden, aber auch die geometrische Gleichung von Risiko und Schönheit.“
Sie widmet sich der Idee den Tod des Geistes und den Gedanken alles müsste in eine einzige Disziplin passen zu bekämpfen und geht neue Projekte mit Leidenschaft an. Momentan arbeitet sie hart an ihrer nächsten Ausstellung in ihrer Wohnung in Barcelona.
Ihre Karriere ist ganz klar ein Beispiel wie man Künstler ist, ohne dabei zu sterben. Was jetzt noch bleibt ist darüber zu reden. Miete Appartments in Barcelona, um mehr ihrer Arbeit zu sehen und vergiss nicht ihre Webseite zu besuchen www.ainizetxopitea.com






