Freikörperkultur!
29. Jul 2010 von berlinblogger
Die Freikörperkultur oder kurz FKK ist eine Bewegung, die in Deutschland entstanden ist und im Grunde ist sie ein Synonym für Nudismus. Eine Zeit lang schien es eine Schwulenbewegung zu sein und Nacktstrände wurden oft mit einem Haufen nackter Jungs assoziiert. Aber die allgemeine Beliebtheit steigt wieder. Mit der Erhöhung der Temperaturen in den Sommermonaten, die auf uns zukommen, lassen immer mehr Leute die Hüllen fallen, um an der Nudistenkultur teilzuhaben. Ich weiß nicht, ob ich mich dazu überwinden könnte, aber ich sehe auf jeden Fall einen großen Vorteil: Keine Bikinistreifen oder ungleichmäßiges Bräunen! Und ich kann mir vorstellen, dass es einen befreiendes Gefühl ist.

Wenn du dich in deiner Haut wohlfühlst und keine Probleme damit hast dich auszuziehen, mach dir ein paar Notizen, denn ich werd dir ein paar Locations in Berlin sagen, wo du unbeschwert rumhängen kannst, so wie Gott dich schuf!
Direkt in der Stadt ist es oft schwierig Orte zu finden, die ausgeschlossen „nackt“ sind. Stattdessen gibt es getrennte FKK Bereiche, wo man auf andere FKKler stößt und nicht von neugieren Augen begafft werden kann.
Das Stadtbad Charlottenburg – Alte Halle hat bestimmte FKK-Tage: Dienstags von 20 bis 22h, freitags von 22 bis 22.30 und sonntags von 20 bis 22h kannst du deinen Badeanzug getrost zuhause lassen.
Europas größter Binnensee, der Wannsee hat seinen eigenen Nacktstrand, der sich über 1km lang zieht.
Für diejenigen, für die die FKK Bewegung was Neues ist: Vielleicht wollte ihr damit anfangen, die Hüllen in etwas geschützteren Räumlichkeiten fallen zu lassen. Der FKK Sauna- und Wellnessclub Artemis ist empfehlenswert (http://www.fkk-artemis.de/en/index.php ).
Zum üben könnt ihr ja auch erstmal damit anfangen Appartments in Berlin zu mieten, wo ihr genug Privatsphäre habt. Später könnt ihr dann immer noch die Klamotten zuhause lassen.














